Indirekte molekulargenetische Familienuntersuchung und Pränataldiagnostik bei kindlichen Spinalen Muskelatrophien (SMA)
Ulrike Heber, C. R. Müller · Klinische Pädiatrie · 1994 · Heft 01 · S. 30-35
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kindlichen Spinalen Muskelatrophien gehören zu den häufigsten schweren Erbkrankheiten im Kindesalter und führen im Falle der akuten Verlaufsform Typ I (Werdnig-Hoffmann) früh zum Tode. Vor kurzem gelang die Kartierung aller drei SMA-Typen des Kindesalters auf dem langen Arm von Chromosom 5. Seitdem ist mit Hilfe von flankierenden DNA-Markern eine Heterozygoten- und bei SMA-Typ I-Familien eine Pränataldiagnostik auf der Basis einer vergleichenden DNA-Untersuchung möglich. Die Ergebnisse einer solchen Untersuchung stellen eine Wahrscheinlichkeitsaussage mit einem von der Rekombinationshäufigkei…