3D-MR-Angiographie mit Gd-DTPA
M. Seiderer, W. M. Bauer, A. Villringer, K. Einhäupl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 03 · S. 327-332
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Projektionsangiogramme ähnlich der digitalen Subtraktionsangiographie können durch Subtraktion zweier mit Gradientenecho-Technik aufgezeichneter 3D-Datensätze errechnet werden, wobei einer vor und einer nach intravenöser Gd-DTPA-Injektion (0,1-0,2 mmol/kg Körpergewicht) aufgezeichnet wird. Da Gd-DTPA die intakte Blut-Hirn-Schranke nicht penetriert, führt die Bildsubtraktion im ZNS-Bereich zu einer vollständigen Elimination stationärer Gewebe. In Organen ohne Blut-Hirn-Schranke verursacht die Gd-DTPA-induzierte Signalintensitätszunahme eine mäßige Superposition des Gefäßbildes durch nicht-vaskulär…