Intrakranielle Blutungen im Kernspintomogramm**
W. Steinbrich, W. Gross-Fengels, G. P. Krestin, W. Heindel, G. Schreier · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 05 · S. 534-543
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von 136 Kernspin (MH)- und 147 Computertomogrammen (CT) wurden 146 intrakranielle Blutungen bei 129 Patienten untersucht. Auch unter Einsatz eines Hochfeld-MR-Systerns (1,5 T) und Anwendung von Gradientenecho-Sequenzen erwies sich die Computertomographie in der Akutphase als das empfindlichere Verfahren (46 % gegenüber 93 %). Demgegenüber war die MR der CT in der subakuten (97 % gegenüber 58 %) und chronischen (93 % gegenüber 17 %) Phase deutlich überlegen. Petechiale Blutungen und diskretere Kontusionsherde waren ausschließlich kernspintomographisch nachweisbar. Zudem zeigte die MR noch l…