Zur Diagnose und operativen Therapie der foraminal-extraforaminalen lumbalen Diskushernien
Ch. Probst · Aktuelle Rheumatologie · 1991 · Heft 05 · S. 179-183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die neuroradiologische Feststellung einer foraminal-extraforaminalen lumbalen Diskushernie ist erst seit Einführung der Computertomographie möglich. 5,8% der 1990 in unserer Klinik wegen lumbaler Diskushernien operierten Patienten (512) hatten derartige Befunde, mit Prädilektion auf Höhe L3/4. Die Diagnose ist um so wichtiger als schwere neurologische Ausfälle besonders häufig sind (80% präoperative motorische Paresen) bei insgesamt recht guten neurochirurgischen Behandlungsergebnissen. Der mikrochirurgische lateral-extraforaminale operative Zugang, wenn nötig in Kombination mit der interlaminäre…