Heparinassoziiertes Thrombozyten-Aggregationssyndrom mit Hautnekrosen bei Hämodialyse
R. O. Bredlich, S. Stracke, H. Gall, T. M. Proebstle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 11 · S. 328-332
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Bei einem 52jährigen Patienten bestand seit 6 Jahren eine terminale Niereninsuffizienz. Nach bislang komplikationsloser, unter Heparin durchgeführter Hämodialysebehandlung traten an Händen, Unterschenkeln und Füßen Millimeter bis Zentimeter große Nekrosen auf, die teilweise ulzerierten. Auch bei Antikoagulation mit einem niedermolekularen Heparin kam es zum Auftreten weiterer Läsionen. Nach Umstellung auf eine heparinfreie Hämodialyse heilten die Nekrosen innerhalb von 12 Wochen ab. 4 Monate nach erneuter Antikoagulation mit Heparin kam es zum Rezidiv. Bei der Aufn…