Persistierendrezidivierende Lumboischialgie nach operierten Diskushernien - schmerzchirurgische Möglichkeiten*
Ch. Probst · Aktuelle Rheumatologie · 1987 · Heft 02 · S. 157-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn eine persistierend-rezidivierende Lumboischialgie nach operierter Diskushernie bedingt ist durch Wurzelnarben (klinisch-neuroradiologische diagnostische Kriterien), kommt in schweren Fallen die Schmerzchirurgie in Frage. Dies betraf 78 unserer Patienten. Im Vordergrund steht die Stimulation des lemniskalen Systems im Bereich des Rückenmarks. 60% unserer Fälle zeigen ein gutes Dauerresultat bezüglich Ischialgie. Seltener kann auch die wesentlich verbesserte mikrochirurgische Chordotomie thorakal 2 empfohlen werden mit geringer Komplikationsrate und mit guten Dauerresultaten von 70% bei einer…