Biliär und arteriell obstruierende Prozesse bei regionaler Chemotherapie mit FUDR
K. A. Schumacher, J. Roth, F. Safi, J. M. Friedrich, W. E. Weidenmaier · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1988 · Heft 11 · S. 476-479
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weitaus überwiegende Anzahl von 54 Patienten, welche wegen Leberfiliae bei kolorektalem Primärtumor einer regionären Chemotherapie mit FUDR unterzogen wurden, entwickelte obliterierende Prozesse der arteriellen Strombahn. Darüber hinaus zeigten etwa 25 % einen Verschlußikterus auf dem Boden einer sklerosierenden Cholangitis. Beide Effekte, welche mit radiologischen Methoden nachweisbar sind, können auf Wirkungen des benutzten Chemotherapeutikums zurückgeführt werden.