Zur Kenntnis der Tuber-cinereum-Hamartome
M. Galanski, J. H. Brämswig, R. Korinthenberg · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1986 · Heft 03 · S. 331-337
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Tubercinereum-Hamartome sind als anlagebedingte Gewebsheterotopien gutartig und besitzen keine Wachstumstendenz. Als quasi akzessorische hypothalamische Kerngebiete können sie neuroendokrin wirksam sein und eine Pubertas praecox auslösen. Andere endokrine Störungen, Anfälle oder psychoneurologische Störungen sind möglich, aber vergleichsweise selten. Die CT und die Zisternographie erlauben in nahezu allen Fällen die definitive Diagnose. Der typische Befund ist ein kugeliger, glatt begrenzter isodenser Tumor in der interpedunkulären Zisterne, der 2 cm im Durchmesser kaum überschreitet und nach…