Homonyme Hemianopsie und ihre Rehabilitation
J. Zihl · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 05 · S. 555-558
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Großteil der Patienten mit homonymen Gesichtsfeldstörungen nach einer postchiasmatischen Hirnschädigung sind in ihrem Lesen behindert (sog. hemianopische Lesestörung), weil das verbliebene Restgesichtsfeld für eine vollständige Erfassung von Wörtern bzw. Satzteilen nicht ausreicht. Zusätzlich weisen sie häufig eine Einbuße von Suchbewegungen im gestörten Gesichtsfeldbereich auf. Da eine spontane Anpassung der Lese- bzw. Explorationsstrategie an den Gesichtsfeldverlust in der Regel nicht oder erst nach längerer Zeit eintritt, bedürfen diese Patienten einer frühen systematischen Behandlung. Mit…