Polyglactin 910 Implantate in der Muskelrevisionschirurgie zur Wiederherstellung physiologischer Grenzflächen im Tenonschen Raum
T. Schmidt, H. Hofmann, S. Spießl · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 09 · S. 271-274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Iatrogene Verletzungen des orbitalen Bandapparates können zu erheblichen Vernarbungen und Adhäsionen mit entsprechenden Motilitätsproblemen führen. Um bei Revisionen erneute Verklebungen zu verhindern, kamen bisher verschiedene Materialien mit unterschiedlichem Erfolg zur Anwendung. Wir testeten Polyglactin 910 - als Nahtmaterial sehr beliebt - auf seine Eignung als Implantat in der Revisionschirurgie. Das Material wird durch Hydrolyse abgebaut. Da die Gewebsreaktion auf das Implantat vor der Materialresorption abgeschlossen ist, erschien uns Polyglactin als Platzhalter an Grenzflächen im Tenonsc…