Gas-no touch-Enukleation
I. Kreissig · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 11 · S. 489-492
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Veranlaßt durch die These von ZIMMERMAN (Erhöhung der Metastasierungsrate nach Enukleation eines Melanom-Auges infolge intraoperativer Druckschwankungen) wurde die folgende Gas-no touch-Enukleation entwickelt. Hierbei wird vor OP-Beginn durch eine Art ”unsichtbare Klemme ab interno” die Blutzirkulation im Tumorauge unterbrochen. Dies wird in praxi durch eine intravitreale Gasinjektion erreicht. Von Juli 1984 bis Dezember 1987 wurde diese Gas-Technik bei 22 Bulbus-Enukleationen wegen eines großen Aderhautmelanoms angewandt. Die histologisch gesicherten Tumoren hatten im Durchschnitt einen Basis-Du…