Torsionale Umlagerung, Rüstzeug bei komplettem frühkindlichen Schielsyndrom
W. de Decker, H. G. Conrad · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 12 · S. 615-621
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch torsionale Umlagerung - beide Bulbi werden operativ zur Seite einer Kopfneigehaltung verrollt - lassen sich Schiefhaltungen des Kopfes in 3 von 4 Fällen beheben oder mindern. Dies gilt gleichermaßen für Nystagmiker (Zwangshaltungen) wie für Patienten mit komplexem frühkindlichen Schielen (Fehlhaltungen). Das Verfahren an den 4 Mm. obliqui wird im Detail beschrieben, unter Einschluß der Strategien zur Vermeidung von Nebenwirkungen. Ein Histogramm zeigt die Ergebnisse von 98 einschlägigen Operationen. Darüber hinaus wird kasuistisch behandelt, wie man das Verfahren anwendet und modifiziert, w…