Zur Genese der Grubenpapille. Mikroskopische Untersuchung bei einem Neugeborenen
B. Kirchhof, G. Arnold, E. Kirchhof · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1986 · Heft 04 · S. 310-312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird das seltene mikroskopische Bild einer Grubenpapille vorgestellt. Die Aussackung erstreckt sich von der physiologischen Papillenexkavation bis zur ehemaligen Becherstielrinne am Eintritt der A. ophthalmica. Ein Papillenkolobom ist nicht vorhanden. Dieser Befund stimmt gut überein mit v. Szilys Auffassung über die Genese der Lochbildung als Rest des Hohlraumes der primordialen epithelialen Papille. Eine Kommunikation des Glaskörperraumes nach subretinal, wie sie als Ursache für die häufige begleitende seröse Makulaabhebung vermutet wird, besteht im vorliegenden Fall nicht.