Die Abstützung einer ungewöhnlichen Orbitafraktur durch zwei Ballons
P. Roggenkämper, T. Schmidt, W. L. Mang · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1986 · Heft 08 · S. 164-166
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Patientin, die 6 Wochen nach einem Verkehrsunfall zur Untersuchung kam, wies einen rechtsseitigen Enophthalmus von 6 mm, eine massive Außenschielstellung und Doppelbilder in allen Blickfeldbereichen auf. Im CT konnte eine hintere mediale und untere Fraktur der Orbita mit Prolaps diagnostiziert werden. Intraoperativ zeigte sich, dass der übliche Antralballon den Prolaps von Orbitagewebe medial nicht abstützen konnte. Es wurde deshalb mit gutem Erfolg ein zusätzlicher (Lincoff-Kreissig)-Ballon in den Ethmoidalzellbereich eingelegt.