Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) mit Insektengift in der Schwangerschaft
Bettina A. Mock, Gertrud Peiker, Udo R. Markert, Lothar Jäger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2000 · Heft 03 · S. 117-119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND UND PROBLEMSTELLUNG Normalerweise gilt eine Schwangerschaft als Kontraindikation für die Einleitung oder Fortführung der spezifischen Immuntherapie (SIT). Die Insektengiftallergien bilden dabei jedoch eine Ausnahme. Aufgrund des Risikos einer anaphylaktischen Reaktion nach Insektenstich sowohl für die Mutter als auch den Fetus wird in den internationalen Positionspapieren zur SIT die Fortführung dieser Behandlung auch während der Schwangerschaft angeraten. KASUISTIK Wir berichten über eine 28-jährige Patientin, bei der unter der laufenden SIT mit Wespengift eine Schwangerschaft eintra…