CareLit Fachartikel

Zur Frage des Zusammenhangs zwischen Zwangsstörung und Narzißmus

Martin Bürgy · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2000 · Heft 05 · S. 201-208

Dokument
1098395
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
Martin Bürgy
Ausgabe
Heft 05 / 2000
Jahrgang 50
Seiten
201-208
Erschienen: 2000-01-01 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Zusammenfassung Freuds psychodynamisches Konzept der anal-sadistischen Regression bei der Zwangsneurose wird um die klinische Beobachtung des strukturellen Ich-Defizits bei Zwangsstörungen ergänzt. Beispielsweise wird im von Quint beschriebenen Sich-nicht-verlassen-können auf die eigenen Handlungen deutlich, daß dem Zwangskranken die selbstbewertende Funktion fehlt. Er braucht den anderen, der sein Handeln als Selbstobjekt, d. h. als Teil seines eigenen Selbst, anerkennt und bestätigt. In Abgrenzung gegen die eher vordergründigen Narzißmuskriterien im DSM-IV wird hier der narzißtische Bindungsaspekt des Zwangskr…

Schlagworte

Obsessive-compulsive disorder Obsessive-compulsive neurosis Narcissism Structural ego deficit Psychodynamic therapy Beobachtung Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie