Das Wachstumssuppressorprotein p53, seine zellulären Partner und das Prostatakarzinom
M. Montenarh · Aktuelle Urologie · 1997 · Heft 07 · S. 371-376
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Das Wachstumssuppressorgen p53 weist in mehr als 50% aller humanen Tumorerkrankungen genetische Veränderungen auf. Im Falle des Prostatakarzinoms sind solche genetischen Veränderungen und dadurch bedingt eine erhöhte Expression des p53 Proteins späten Stadien eines invasiven Prostatakarzinoms vorbehalten. Wildtyp p53 reguliert die Expression einer Vielzahl von zellulären Genen und bindet an zelluläre regulatorische Proteine, so daß man eine veränderte Interaktion von p53 mit zellulären Partnermolekülen in frühen Stadien des Prostatakarzinoms in Betracht ziehen muß. So wurden bereits genetische V…