Zur Prophylaxe des zystoiden Makulaödems mit Indometacin-Augentropfen
F. Hollwich, K. Jacobi, H.-J. Küchle, W. Lerche, M. Reim, W. Straub · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1983 · Heft 12 · S. 477-478
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Untersucht wurde die Wirkung einer 1%igen Indometacin-Lösung auf die Entstehung des postoperativen Makulaödems. Die Patienten erhielten vom Operationstag an 3 Monate lang 4 mal täglich 1 Tropfen der Lösung oder des Placebopräparats eingeträufelt. Fluoreszenzangiographisch ließ sich nachweisen, dass bei den mit dem Prostaglandinhemmer Indometacin behandelten Patienten das postoperative Makulaödem statistisch signifikant seltener auftrat als in der Vergleichsgruppe. Hinsichtlich der Nebenwirkungen ergab sich kein eindeutiger Unterschied.