Häufigkeit von Alterationen des P53-Tumor-suppressorgens an Nierenzellkarzinomen und Korrelation mit dem klinischen Stadium
M. A. Kuczyk, J. Serth, C. Bokemeyer, H. Arndt, J. Jonassen, F. Panitz, K. Höfner, U. Jonas · Aktuelle Urologie · 1995 · Heft S 1 · S. 47-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für Nierenzellkarzinome wurden Alterationen des p53-Tumorsuppressorgens unter Verwendung verschiedener molekulargenetischer Analyseverfahren, einschließlich der SSCP- und direkten DNA-Sequenzanalytik, mit einer Häufigkeit von 6-60 % berichtet. Als Erklärung für diese deutlich variierende Frequenz wurde das durch tumorinfiltrierende Lymphozyten bzw. intratumorale Nekrosezonen verursachte genetische “Hinter-grundsignal” diskutiert. Zur Vermeidung solcher Hinter-grundsignale wurde im Rahmen der vorliegenden Untersuchung eine Technik etabliert, die auch die retrospektive Analyse von formalinfixiertem…