Morbus Whipple in Assoziation mit opportunistischen Infektionen
H. J. Meier-Willersen, M. Maiwald, A. von Herbay · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 23 · S. 854-860
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 36jährigen Mann, der seit 12 Jahren an rezidivierenden Atemwegsinfekten, Dermatomykosen, Arthralgien und Stuhlunregelmäßigkeiten litt, entwickelte sich ein fieberhaftes Krankheitsbild (bis 40°C). Eine Serratia-marcescens-Sepsis wurde erfolgreich antibiotisch behandelt. 4 Monate später fielen zervikal und abdominal vergrößerte Lymphknoten auf. Die histologische Untersuchung eines zervikalen Lymphknotens ergab eine Lymphadenitis mit Epitheloidzellnestern. Eine Duodenoskopie mit Biopsie führte zur Diagnose eines Morbus Whipple in Assoziation mit einer Lambliasis. Elektronenmikroskopisch wu…