Kritische Extremitätenischämie durch Ergotismus: Behandlung mit intraarterieller Prostaglandin-E1-Infusion
R. Horstmann, H. Daum, M. Heller, A. Schröder · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 29/30 · S. 1067-1071
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 42jährigen Patientin, die seit dem 6. Lebensjahr an Migräne litt, kam es nach Zufuhr von 12 mg Ergotamintartrat (sechs Suppositorien Cafergot® innerhalb von 5 Stunden) zu einer kritischen Ischämie der linken oberen Extremität: Die linke Hand war schmerzhaft, blaß und gefühllos, die Finger konnten aktiv nicht bewegt werden. Bei der selektiven Katheterangiographie zeigten sich die für einen vaskulären Ergotismus typischen Gefäßspasmen, korkenzieherartigen Kollateralenbildungen und segmentären Arterienverschlüsse. 10 Minuten nach Beginn der intraarteriellen Infusion von Prostaglandin E1 (D…