Klinische Pathophysiologie motorischer Störungen: Akinese und Bradykinese
P. Krack, R. Wenzelburger, G. Deuschl · Klinische Neurophysiologie · 1999 · Heft 02 · S. 58-68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim M. Parkinson besteht eine Unfähigkeit oder Verlangsamung der Initiierung einer Bewegung (Akinese/Hypokinese) und eine Verlangsamung der Bewegung (Bradykinese). Akinesie und Bradykinesie sind die Hauptsymptome des M. Parkinson und zeigen unter den Parkinson-Symptomen die höchste Korrelation zum nigrostriatalen Defizit. Beide sind jedoch nicht spezifisch für den M. Parkinson oder das Parkinson-Syndrom. Beim Parkinson-Syndrom werden Akinese und Bradykinese deutlicher mit zunehmender Komplexität einer motorischen Aufgabe. Selbstinitiierte Bewegungen sind stärker betroffen als stimulusinitiierte…