Peripher autonome Potentiale: Klinische Anwendung in der Höhendiagnostik spinaler Prozesse
C.-A. Haensch, S. Schwalen, J. Jörg · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1996 · Heft 02 · S. 92-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 17 weiblichen und 25 männlichen Patienten im Alter zwischen 23 und 88 (Mittel: 62 ± 17) Jahren mit spinalen Prozessen, vorwiegend Tumoren, Syringomyelien, Myelitiden und Rückenmarkinfarkten, wurden die peripheren autonomen Potentiale untersucht; diese wiesen für die Höhenlokalisation einer spinalen Läsion oberhalb L2 eine Sensitivität von 78 % bei einer Spezifität von 80 % auf. Eine höhenlokalisatorische Zuordnung durch Ableitung an Händen und Füßen gelang insbesondere für thorakale Prozesse: Liegt die Läsion lumbosakral oder im unteren Thorakal-mark unterhalb Th7 findet man seltener patholog…