Ereigniskorrelierte Potentiale in der Untersuchung der Sprache
T. F. Münte · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1993 · Heft 01 · S. 34-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die vorliegende Übersicht stellt den Nutzen der ereigniskorrelierten Potentiale für die Sprachforschung dar. Die gängigen Versuchsanordnungen wie das Satzleseparadigma und Wortpaar- bzw. Wortlistenaufgaben werden vorgestellt. Zu den bereits etablierten Befunden gehört die sogenannte N400-Komponente, die mit einer Gipfellatenz von 400 ms zu semantisch falschen Wörtern auftritt. Dieser Komponente werden die Effekte für syntaktische Inkongruenzen gegenübergestellt. Es findet sich für diese eine etwa 80 ms später auftretende und mehr anterior ausgeprägte Negativität. Der Befund eines spezifischen EKP…