C-reaktives Protein (CRP) als Serumparameter zur Abschätzung von Gewebsläsionen nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie
C. W. Schärfe, D. M. Wilbert, W. L. Strohmaier, K.-H. Bichler · Aktuelle Urologie · 1992 · Heft 03 · S. 118-122
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hochenergetische Stoßwellen können zu erheblichen Gewebsläsionen führen. Dies ist aus Tierversuchen (4, 8, 9, 10) und aus klinischen Studien (7, 15, 17) bekannt. Das C-reaktive Protein (CRP) zeichnet sich durch eine hohe Empfindlichkeit auf Gewebsläsionen aus, so daß bereits wenige Stunden nach operativen Eingriffen erhöhte Serumspiegel beobachtet werden können. In einer prospektiven Studie wurde die mögliche Gewebstraumatisierung durch extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) mittels der Bestimmung des CRP im Serum bei 38 Patienten untersucht. 50 % der Patienten zeigten nach ESWL keine Ansti…