Urethraplastik durch Rektum-Flap
Chr. Gehring, M. Nuri · Aktuelle Urologie · 1991 · Heft 02 · S. 106-109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Zerstörung der hinteren Harnröhre infolge einer Granatsplitterverletzung mit infizierten und narbigen Wundverhältnissen ließ eine Rekonstruktion mit bekannten Techniken nicht möglich erscheinen. Im folgenden wird die Augmentation der Harnröhre durch die Bildung eines vaskularisierten Rektum-Flaps beschrieben. In der Diskussion mit anderen ein- und zwei-zeitigen Verfahren der Urethraplastik wird dieser einzeitigen Methode der Vorzug gegeben, da ein gut vaskularisierter breit gestielter Lappen bei infizierter Wundhöhle eine gute Erfolgschance verspricht. Das gute Ergebnis nach 18 Monaten ermuti…