Objektive Gustometrie mit adäquaten Reizen durch Registrierung der Contingent Negative Variation
G. Gerull, D. Mrowinski, V. Schilling · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1984 · Heft 03 · S. 121-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ableitung gustatorisch evozierter Hirnreaktionen ist wegen der zeitlich unscharfen Geschmacksempfindung problematisch. Es wurde daher versucht, mit Hilfe der Registrierung der CNV (contingent negative Variation) eine objektive Gustometrie durchzuführen. Über ein Zungenpaßstück wurden zwei Reizsubstanzen in unregelmäßiger Folge durch Sog an der Zunge vorbeitransportiert, wobei einem der Reize ein akustischer Zweitreiz folgte, dessen Erwartung eine anwachsende negative Spannung am Vertex hervorruft. Die Geschmacksart und -Intensität beeinflußt die CNV kaum, solange der Reiz eindeutig erkennbar…