Kontinente Harnblasenableitung über Appendico-vesicostomie bzw. distale Uretero-cutaneostomie - Variationen eines Themas
F. Boeminghaus, W. Halbig · Aktuelle Urologie · 1988 · Heft 05 · S. 236-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die bisher guten Erfahrungen (3 Jahre postoperativ) mit der Appendico-Vesico-Cutaneostomie zur kontinenten Harnableitung berichtet, deren Vorteil darin besteht, daß dabei die Harnblase als Reservoir und die ureterovesikale Verbindung erhalten bleiben und der operative Eingriff wenig belastend ist. Die Indikation kann bei ausgewählten Fällen angeborener oder erworbener neurogener Blase gegeben sein. Liegt ein freier Ureterstumpf vor, kann dieser durch Verpflanzen in die Bauchwand zur Selbstkatheterung verwandt werden, allerdings ist hierbei mit einer hohen Inzidenz von Stomastenosen z…