Assoziation einer arteriellen Verschlußkrankheit mit Ciclosporin-Therapie nach Nierentransplantation
F. Himmelsbach, E. Wandel, T. Poralla, E. Zyzik, E. Köhler, H. J. Rumpelt, H. Köhler, K.-H. Meyer zum Büschenfelde · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 03 · S. 91-96
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 54jährigen Patienten wurde wegen chronischer Glomerulonephritis mit terminaler Niereninsuffizienz eine Nierentransplantation vorgenommen und eine Immunsuppression mit Ciclosporin (Vollblutspiegel 200-300 µg/l) und Methylprednisolon (4 mg/d) durchgeführt. Drei Jahre später trat eine rasch progrediente arterielle Verschlußkrankheit vom peripheren Typ auf. Eine parenterale Therapie mit Prostaglandinen, Calciumantagonisten und Nitraten sowie eine lumbale Sympathektomie blieben ohne Erfolg, so daß in rascher Folge mehrere Amputationen an den oberen und unteren Extremitäten erforderlich wurde…