CareLit Fachartikel

Cyanid-Intoxikation: Behandlung mit Hyperoxigenation und Natriumthiosulfat

B. Heintz, T. A. Bock, H. Kierdorf, H. G. Sieberth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 28/29 · S. 1100-1103

Dokument
1098942
CareLit-ID
Jahr
1990
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
B. Heintz, T. A. Bock, H. Kierdorf, H. G. Sieberth
Ausgabe
Heft 28/29 / 1990
Jahrgang 115
Seiten
1100-1103
Erschienen: 1990-01-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein 23jähriger Mann überlebte eine schwerste Cyanid-Intoxikation nach oraler Einnahme von 1500 mg Cyankali in suizidaler Absicht. Das klinische Bild war geprägt von einem initialen zerebralen Krampfanfall und einer ausgeprägten Lactatacidose. Der Cyanid-Blutspiegel betrug 6 Stunden nach der Aufnahme 6 mg/l. Da die Vergiftung zunächst nicht erkannt worden war, erhielt der Patient bis zu diesem Zeitpunkt lediglich eine supportive Therapie mit Ausgleich der Acidose und assistierter Beatmung mit Hyperventilation und Hyperoxigenation. Anschließend bekam er zusätzlich über 24 Stunden Natriumthiosulfat…

Schlagworte

Betrug Absicht DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift