Adenokarzinom der Restblase nach Ekstrophieverschluß im Kindesalter
A. Schröder, A. Lampel, R. Golz, J. W. Thüroff · Aktuelle Urologie · 1998 · Heft 01 · S. 31-33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Bei der Blasenekstrophie besteht in Abhängigkeit von Art und Zeitpunkt der Korrektur der Blasenplatte das Risiko einer malignen Entartung. Bei unbehandelter Ekstrophie ist mit einer Inzidenz von 4 - 7,5% mit einer malignen Entartung in der 4. - 6. Lebensdekade zu rechnen. In 84 - 95% der Fälle handelt es sich hierbei um Adenokarzinome. Wir berichten über den Fall eines jungen Patienten, der nach Conduitableitung und Blasenverschluß in den ersten beiden Lebensjahren im Alter von 33 Jahren ein Adenokarzinom in der Restblase entwickelte.