Indikation zur Lebertransplantation bei der fulminant verlaufenden Wilsonschen Krankheit
Th. R. Zilker, N. Felgenhauer, A. Hibler, M. von Clarmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 22 · S. 871-875
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei 19jährigen Patientinnen kam es zum fulminanten Verlauf eines Morbus Wilson mit reduziertem Allgemeinzustand, ausgepräger Hämolyse und Aszites. Bei der ersten Patientin wurde eine D-Penicillamin-Therapie erst drei Wochen nach Klinikaufnahme begonnen, da zuvor die Diagnose histologisch gesichert werden sollte. Unter dieser Therapie normalisierten sich die Konzentrationen von alkalischer Phosphatase, Cholinesterase und Gesamt-Bilirubin, sie wurden jedoch nach etwa sieben Wochen erneut pathologisch. Die Thromboplastinzeit blieb trotz Substitution von Gerinnungsfaktoren erniedrigt. Am 82. Tag…