Rektumstenosen bei Langzeittherapie mit Ergotamin
J. Ontyd, J. F. Erckenbrecht, W. Berges · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 44 · S. 1702-1705
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten, einer 39jährigen Frau und einem 46jährigen Mann, kam es nach 20 Jahre dauernder Migränetherapie mit ergotaminhaltigen Suppositorien zu schweren distalen Rektumstenosen. Bei der Patientin war mehrfach eine Bougierungs- und Lasertherapie erforderlich. Bei dem Patienten hatte sich infolge einer zunehmenden, zuletzt kompletten Rektumstenose ein Megakolon gebildet; bei ihm mußte eine notfallmäßige Entlastung durch einen doppelläufigen Anus praeter transversalis vorgenommen werden. Ergotaminhaltige Suppositorien werden zur Therapie der Migräne häufig verordnet. Bei langfristiger Beh…