Knochenmarktransplantation bei chronischer myeloischer Leukämie: Einfluß gnotobiotischer Maßnahmen, insbesondere antiviraler Prophylaxe
P. Ostendorf, G. Ehninger, H. Schmidt, M. Haen, H. Link, K. Schüch, C. Müller, P. Wernet, H. Dopfer, Th. Klingebiel, D. Niethammer, W. Frommhold, K.-H. Hübener, G. Breitling, W. Schneider, H. D. Waller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 07 · S. 259-263
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 14 Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML), darunter je einem Patienten in Akzeleration und in chronischer Phase nach zwei Blastenschüben, wurde Knochenmark von HLA-identischen Geschwistern transplantiert. Eine Rekonstitution des Knochenmarkes erfolgte in allen Fällen, ein Philadelphia-Chromosom konnte nach der Transplantation bei keinem Patienten nachgewiesen werden. Zwei Patienten starben an Lungenkomplikationen. Zwölf Patienten, die nach der Transplantation mit antiviraler Prophylaxe (Aciclovir per os, Anti-CMV-Hyperimmunglobulin) behandelt wurden, überleben seither in sehr guter…