Ist die routinemäßige Skelettszintigraphie in der Nachsorge des Mammakarzinoms gerechtfertigt?
R. Schuster, R. Lenzhofer, K. Pirich, R. Dudzak, F. Gabl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 43 · S. 1639-1642
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer retrospektiven Studie wurde bei 254 Mammakarzinom-Patientinnen im mittleren Alter von 55,4 Jahren das Auftreten von Knochenschmerzen mit den Ergebnissen der Skelettszintigraphie, des Skelett-Röntgens und den routinemäßig erhobenen klinisch-chemischen Parametern verglichen. Bei 119 Patientinnen fanden sich im Knochen-Scan typische Zeichen einer Skelettmetastasierung, von denen 88 (74 %) Schmerzen angaben. Die alkalische Phosphatase war bei 54 (45 %), die LDH bei 32 (27 %) und die γ-GT bei 69 Patientinnen (58 %) pathologisch erhöht. Ein statistisch signifikanter Zusammenhang bestand zwisch…