Wortgenerierung bei Bilingualen - eine fMRT-Studie mit Implikationen für Sprach- und Gedächtnisprozesse
P Calabrese, H Neufeld, A Falk, H J Markowitsch, C Müller, L Heuser, W Gehlen, H F Durwen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 01 · S. 42-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die Diskussion zur Frage der zerebralen Repräsentation von Sprachfunktionen bei mehrsprachigen Personen blickt mittlerweile auf einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren zurück. Traditionsgemäß wird die Sprache in der Hirnforschung als eine der am stärksten lateralisierten Funktionen angesehen. Während die Repräsentation der zuerst erworbenen Sprache in der Regel links-hemisphärisch lateralisiert ist, sprechen einige Studien an Hirngeschädigten, aber auch klinisch-experimentelle Untersuchungen der rechten Hirnhälfte eine spezielle Bedeutung hinsichtlich der Realisierung der Zweitsprache zu. Mit der…