Arbeitsgemeinschaft für gastroenterologische Pathologie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie
G Oberhuber, W F Caspary, T Kirchner, F Borchard, M Stolte · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2001 · Heft 02 · S. 157-166
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnose der Zöliakie basiert immer noch auf dem histologischen Nachweis von typischen Veränderungen in Biopsaten aus dem Duodenum oder oberen Jejunum. Man weiß heute, dass die Entwicklung der Zöliakieläsion ein dynamischer Prozess ist, der sich histologisch in verschiedenen Läsionstypen präsentieren kann. An einem Ende des Spektrums findet man eine Mukosa mit normaler Architektur und einer Vermehrung der intraepithelialen Lymphozyten (IEL), am anderen Ende ist die flache Schleimhaut. Histologisch sind die Beurteilung der Architektur der Zotten und Krypten, eine Vermehrung der Plasmazellen in…