Kognitive Funktionsstörungen bei schizophrenen Psychosen
Gabriele Sachs, Heinz Katschnig · Psychiatrische Praxis · 2001 · Heft 02 · S. 60-68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Dichotomisierung schizophrener Symptomatik in „Plus-” und „Minussymptome”, die in letzter Zeit in erster Linie aus dem Blickwinkel der Psychopharmakologie erfolgte, hat die ja schon von Eugen Bleuler als zentral angesehenen kognitiven Störungen in den Hintergrund treten lassen. Dabei zeigen viele einschlägige Studien, dass schizophrene Patienten recht konsistent an kognitiven Störungen leiden. Dazu zählen in erster Linie Beeinträchtigungen der Daueraufmerksamkeit und der Gedächtnisfunktionen sowie der exekutiven Funktionen wie Planen und Problemlösen. Diese Störungen sind stabil oder progredi…