MR-Bildartefakte durch Anästhesie-Beatmungsschläuche
H. Kugel, G. Steppan, O. Zaro Weber, B. Krug · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2001 · Heft 10 · S. 949-954
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. ZIEL: Untersuchungen am MR-Tomographen sind unter Umständen auch bei beatmeten Patienten indiziert. Auf die möglichen Bildartefakte durch Beatmungsschläuche aus Silikon soll hier hingewiesen werden. MATERIAL UND METHODIK: In Silikonen sind Kohlenwasserstoffreste an Silizium-Atome gebunden. Silikongel zeigt deutliche Signale im MR-Bild. In festem Silikongummi ist ein Bildsignal nur möglich, wenn die Kohlenwasserstoffreste eine ausreichende Beweglichkeit behalten. Um zu prüfen, ob Silikonschläuche Signale bei der MR-Bildgebung erzeugen, wurden verschiedene Beatmungsschläuche aus Silikon und Polyes…