Präoperative Magnet-Resonanz-Mammographie (MRM) beim Mammakarzinom: Überflüssiger Luxus oder relevante Einflussgröße auf die OP-Strategie?
T. Liersch, C. Langer, U. Fischer, A. Buttler, L. Füzesi, P. M. Markus, H. Becker · Viszeralchirurgie · 2002 · Heft 02 · S. 106-115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurden der Stellenwert der Magnetresonanz-Mammographie (MRM) in der Detektion multifokaler, multizentrischer und kontralateraler Mammakarzinome und der daraus resultierende Einfluss auf das operative Vorgehen (brusterhaltende Therapie [BET] versus Mastektomie [Mx]), geprüft. Im Zeitraum von 3/94 - 10/98 wurde bei 140 Patientinnen (Pat.; Alter: 57,4 ± 12,6 J.; Median: 58 J.), bei denen aufgrund der konventionellen Diagnostik (klinische, sono- u. mammographische Untersuchung) der Verdacht auf ein Mammakarzinom bestand, eine bilaterale MRM durchgeführt. Nach R0-Resektion…