Diagnostik und Therapie einer schweren fetalen Parvovirus-B19-Infektion bei mütterlicher Viruspersistenz, aber unauffälliger Serologie. Fallbericht
S. Stenner, G. Enders, A. Klee, U. Eiden, A. Weidner, M. Gonser · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2002 · Heft 03 · S. 102-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der 24. SSW wurde die Diagnose eines schweren Hydrops fetalis bei einer 25-Jährigen VI G III P gestellt, welche anamnestisch in der 14. SSW Kontakt mit Ringelröteln hatte. Aufgrund der schweren Anämie des Feten und der massiv erhöhten Konzentration an Bilirubinoiden im Fruchtwasser wurde noch am gleichen Tag die erste von insgesamt vier intrauterinen Bluttransfusionen durchgeführt. Die Serodiagnostik aus dem mütterlichen Blut sprach zunächst bei hochpositiven Parvovirus-B19-IgG-Werten und negativem IgM-Befund für eine abgelaufene Infektion. Durch den Nachweis von Parvovirus-B19-DNA im mütterli…