Prävention der Präeklampsie mit Acetylsalicylsäure - eine kritische Analyse
W. Klockenbusch, W. Rath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2002 · Heft 04 · S. 125-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Präeklampsie besteht bereits vor klinischer Manifestation eine thrombozytäre Hyperaktivität mit gesteigerter Freisetzung des vasokonstriktorisch wirksamen Thromboxans. Daher gilt die tägliche orale Gabe von 50 - 150 mg Acetylsalicylsäure (low-dose ASS) als viel versprechender Ansatz für eine Prävention der Erkrankung. Während durch erste Studien eine deutliche Senkung der Präeklampsiefrequenz wie auch eine verminderte Rate intrauteriner Wachstumsretardierungen festgestellt wurde, bestätigten die meisten groß angelegten Studien der 90er Jahre diese Ergebnisse nicht. Als Kritikpunkte an die…