Diagnostik und Therapie der Plasmazell-Leukämie
U. Jehn · TumorDiagnostik & Therapie · 2002 · Heft 04 · S. 135-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Plasmazell-Leukämie ist eine sehr seltene Erkrankung. Voraussetzung für die Diagnose ist, dass die betroffenen Patienten mehr als 20 % Plasmazellen im Differenzial-Blutbild oder wenigstens 2 × 106 Plasmazellen/µl zeigen. In etwa 60 % kann bei der Diagnose die Zytogenetik weiterhelfen. Man unterscheidet eine primäre und eine sekundäre Form. Eine standardisierte Therapie ist nicht bekannt, am häufigsten wird eine Kombination aus einer alkylierenden Substanz und Prednison eingesetzt. Bei der primären Form beträgt die mediane Überlebenszeit etwa 7 Monate, bei der sekundären nur etwa 2 Monate.