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Richard von Krafft-Ebing zwischen Kaan und Freud

Volkmar Sigusch · Zeitschrift für Sexualforschung · 2002 · Heft 03 · S. 211-247

Dokument
1099888
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
Volkmar Sigusch
Ausgabe
Heft 03 / 2002
Jahrgang 15
Seiten
211-247
Erschienen: 2002-09-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Übersicht Ein überraschend aufgetauchter Nachlass und die 100. Wiederkehr des Todestages veranlassten den Autor, über Richard von Krafft-Ebings Bedeutung für die Disziplinierung einer Sexualwissenschaft nachzudenken. Während Heinrich Kaan in seiner „Psychopathia sexualis” von 1844 noch auf die Onanie fixiert war und eine Nosologie sexueller Aberrationen nur in nuce bot, vertrat Krafft-Ebing ein bis zwei Generationen später die Auffassung, alle sexuellen Auffälligkeiten könnten zur Krankheit werden. Um diesen sich im 19. Jahrhundert abspielenden Prozess der Medikalisierung von vordem am ehesten als sündhaftes ode…

Schlagworte

Geschichte der Psychiatrie Geschichte der Sexualwissenschaft Heinrich Kaan Richard von Krafft-Ebing Sexualpsychopathologie Sigmund Freud Chronologie Zeitschrift für Sexualforschung