Sildenafil zur Therapie der schweren pulmonalen Hypertonie und des beginnenden Rechtsherzversagens
H. A. Ghofrani, H. Olschewski, W. Seeger, F. Grimminger · Pneumologie · 2002 · Heft 11 · S. 665-672
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Pathophysiologisch liegen der pulmonalen Hypertonie (PHT) im Wesentlichen vier Veränderungen des Lungengefäßsystems zugrunde: 1. Vasokonstriktion, 2. Gefäßrarefizierung, 3. reduzierte Gefäßelastizität und 4. Obliteration des Gefäßlumens (thrombotisches Material) mit sekundärem zellulären Umbau der Gefäßwände (vaskuläres Remodelling). Konsequenz der resultierenden Druck- und Widerstandserhöhung ist die Überlastung des rechten Ventrikels (chronisches Rechtsherzversagen). Ziel der neueren Interventionsstrategien ist erstens: die Aufhebung des dauerhaft erhöhten Vasotonus durch Relaxation der glatten…