Brustkrebs und Strahlensensibilität: eine gemeinsame erbliche Veranlagung? Eine Übersicht
T. Dörk, M. Bremer, J. H. Karstens, C. Sohn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2002 · Heft 12 · S. 1162-1169
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine familiäre Häufung und eine vorausgegangene Exposition durch ionisierende Strahlen zählen zu den besonderen Risikofaktoren für die Entwicklung eines Mammakarzinoms. Neuere Erkenntnisse legen nahe, dass beiden Faktoren eine gemeinsame erbliche Disposition zugrunde liegen könnte. Wir referieren hier die bisher bekannten genetischen Ursachen für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Mutationen in den meisten der bisher identifizierten Gene vermitteln eine erhöhte zelluläre Strahlensensibilität, oft einhergehend mit einer erhöhten Chromosomenbrüchigkeit. Erbe und Umwelt wirken bei der Entstehung eines M…