CareLit Fachartikel

Haftung für übersehene Fehlbildung

H. Franzki · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2003 · Heft 01 · S. 17-20

Dokument
1100022
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound
Autor:innen
H. Franzki
Ausgabe
Heft 01 / 2003
Jahrgang 24
Seiten
17-20
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0172-4614

Zusammenfassung

Zusammenfassung Schwer lastet auf jedem Pränatalmediziner das Risiko, für eine schuldhaft nicht erkannte Schädigung des Kindes, die nach § 218 a Abs. 2 StGB eine Abtreibung gerechtfertigt hätte, zu haften und den Eltern des behindert geborenen Kindes den gesamten Unterhalts- und Pflegeaufwand ersetzen zu müssen. Drei höchstrichterliche Urteile aus jüngerer Zeit, in denen es um die Haftung für übersehene Fehlbildungen (Amelien) ging, haben dies erneut deutlich gemacht, aber auch gezeigt, wie sorgfältig die Gerichte prüfen, ob die Voraussetzungen für einen rechtmäßigen Schwangerschaftsabbruch gegeben gewesen wären…

Schlagworte

Fetale Fehlbildungen Ultraschalldiagnostik Fehldiagnose Haftung Fetal malformations ultrasound diagnosis false diagnosis liability Diagnostik Abtreibung Schwangerschaftsabbruch Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound