Soziale Phobie und Familie
Peter Joraschky, Katja Petrowski · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2003 · Heft 01 · S. 25-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Besonders bei der generalisierten sozialen Phobie findet sich eine enge Verbindung zwischen Selbstgefühl und Familienselbstwert. Diese Verknüpfung dürfte zu einem Teil durch die Schamvulnerabilität vermittelt werden, durch eine erhöhte Empfänglichkeit für stigmatisierende Prozesse nicht nur für das Selbstgefühl, sondern auch für Ausschließungsprozesse innerhalb der Familie und des Milieus. Zu diesen Prozessen gehören interpersonell vor allem Kränkungserlebnisse im sozialen Kontext, beginnend vom Kindergarten über die Demütigungen in der Schule, erschwerte Ablöseprozesse aufgrund familiärer Verstrickunge…