Kürettage mit Nachweis von Chorionzotten bei zunächst unerkannter Tubargravidität
M. Kolben, P. Dettmar, S. Maurer, M. Röbl-Mathieu, R. Knitza · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 03 · S. 260-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Beschreibung von Chorionzotten im histopathologischen Befund nach einer Abortkürettage wird in der Regel als beweisend für das Vorliegen einer intrauterinen Schwangerschaft angesehen. Aufgrund der Seltenheit des simultanen Vorkommens einer intra- und extrauterinen Gravidität wird in einem solchen Falle nicht mehr an den Ausschluss einer Extrauteringravidität gedacht. Wir berichten über eine Patientin, bei der im Abradat Chorionzotten nachgewiesen wurden. Aufgrund einer nach dem Eingriff persistierenden Blutung wurde bei postoperativ ansteigenden HCG-Werten eine diagnostische Laparoskopie indi…