Nicht-invasive prächirurgische Epilepsiediagnostik
A. Hufnagel, S. Konermann, A. De Greiff, A. Dörfler, F. M. Knossalla, T. Leniger · Aktuelle Neurologie · 2003 · Heft 07 · S. 335-343
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Kandidaten für eine epilepsiechirurgische Behandlung gelten Patienten, die pharmakoresistent sind und an einer Epilepsie fokalen Ursprungs leiden. Der epilepsiechirurgische Eingriff darf kein zusätzliches, wesentliches neurologisches Defizit herbeiführen. Eine nicht-invasive prächirurgische Epilepsiediagnostik lässt sich bei > 90 % aller OP-Kandidaten durchführen. Die nicht-invasiven Verfahren stützen sich im Kern auf die klinische Anfallsbeschreibung, das Oberflächen-EEG mit interiktaler Aktivitätsaufzeichnung und Anfallsaufzeichnungen sowie die strukturelle und funktionelle kernspintomograp…